Wie wohl die meisten wissen,
die mich näher kennen,
steckt in mir einen kleine Chaosqueen.
Mein Team wurde bisher weitgehend
von jeglicher Verpeilung verschont;
bis Dienstag.
Alles begann
eigentlich schon montags.
Johanna und ich waren mal wieder
gemeinsam auf Einkaufstour unterwegs
im SUPERMAXI.
Und normalerweise ist man es von Deutschland gewohnt,
dass man den Einkaufswagen
an jeglicher Ecke stehen lassen kann,
um noch fehlende Produkte
in irgendwelchen Untergrundregalen aufzuspüren.
Nicht so in Ecuador.
Dort gibt es nämlich extra Angestellte,
die dafür sorgen, dass alle Einkaufswägen bei ihre Besitzern
bleiben und nicht irgendwelche Wege blockieren.
Sie räumen und schieben
ernsthaft
den ganzen Tag die Einkaufswägen durch die Gegend.
Und Johanna und ich lassen also
nichts ahnend
unseren Einkaufswagen an einer Ecke stehen
und schwupps
steht ein Supermaximensch neben uns
und fragt uns, ob es unsrer wäre.
Also nehmen wir ihn (den Wagen) wieder in unsere Obhut
und schlendern weiter durch den Laden
auf der Suche nach Kakao.
Gegen Ende unseres Einkaufs
Gegen Ende unseres Einkaufs
mussten wir noch dringend einige Dinge suchen
und ham halt, wie gewohnt, den Wagen wo stehen lassen.
Und genau fünf Minuten später,
war er nicht mehr aufzufinden!
Keine Spur
im ganzen Supermaxi!
Wir sind erstmal halb verzweifelt
und mussten,
nachdem wir durch den ganzen Laden abgesucht hatten,
aufgeben und unsren Einkauf von vorne starten!
PUH!
Aber jetzt zur eigentlichen Geschichte.
Für den Hauskreis am Mittwochabend
hatten Johanna und ich geplant leckerste, deutsche Plätzchen
zu backen, weil unsre Ecuifreunde
ganz scharf auf deutsche Sachen sind.
Eigentlich sollte dies alles kein Problem sein,
denn Jaani hat ja Rezepte. Buja.
Das Problem ist,
dass Jaani und das Backen
irgendwie auf Kriegsfuß stehen.
So kam es,
dass sie anstatt den Ausstecherleteig von Hand zu kneten,
ihn eben mit einem Rührgerät rührte
und der Teig somit schon mal
total nutzlos war.
Außerdem wickelte sich der schöne Teig
in die kleinen Löcher des Rührgerätes,
wo man sonst die Rührteile reinsteckt. *g*
Also beschloss Jaani,
(irgendwie rede ich in der dritten Person von mir)
(irgendwie rede ich in der dritten Person von mir)
den Teig, der jetzt eigentlich wie Rührteig war
in Marmorkuchen zu verarbeiten.
Die geschenkten Moras (Brombeeren)
hat sie dann einfach mal obendrauf gehaun,
um schöne Restverwertung zu praktizieren.
Naja,
man rechnet ja nicht damit zu viel Backpulver zu benutzen.
Auf jeden Fall fing es nach kurzer Zeit an zu riechen.
Streng zu riechen.
Johannas Kommentar: Es smogt Jaani!
Tja, also der Kuchen lief über
und die Moras fielen nacheinander *plumsi*
vom Kuchen und ließen es sich nicht nehmen sich auf dem
heißen Gasofenuntergrund zu bruzzeln.
Seht selbst.
Hinzukam,
das nach Abschöpfen des Teiges und der Moras,
der Kuchen eigentlich ganz schön aussah.
Doch dann kommt Jaani ins Spiel,
die vergisst die Springform
des Kuchens zu schliessen,
und als sie ganz ahnungslos
den Kuchen aus dem Ofen hebt,
er sich selbstständig macht und die Ofentuere kraeftig knutscht!
Ai, das sorgte für Aggressionsschreie.
Johanna hatte ihren Spaß.
Ich auch :D.
Außerdem schrottete ich an dem Tag ein Glas,
überschwemmte mit dem Wasserfilter
ein wenig das Esszimmer,
schaffte es nicht das Glas am Mund anzusetzen,
sondern schüttete den Inhalt schon 2 cm vor meinem Mund über die Füße,
ließ die Plätzchen anbrennen,
und und und
...
Es war ein Spaß =D
Tja, für knappe 6 Wochen konnte
ich mein Wesen versteckt halten.
...hihi...
Nun ist’s vorbei.
It’s time for
Chaosqueen Jaani!


jaana...ich vermisse dich und dein chaos. hab mich schief gelacht. deshalb hab ich dich lieb. morgen mach ich ausstecherle. hihi...ich lass dich wissen was daraus wurde...
AntwortenLöschenbacken überlässt du dann wohl besser den anderen.
kussi und hug
rahel
ohhh wie herrlischst... ich hatte das beste Kopfkino seit langem. und wie bekannt mir das mit dem schlückle wasser vorkam..herrlichst! du bist klasse, zum glück kam dein wesen endlich raus, gibt doch kein grund dich zu verstecken!!
AntwortenLöschendrück dich ganz fest!! Bea